Der erste Betriebsausflug des Wussow-Forums – ein voller Erfolg. Dieses Resümee ziehen die Veranstalter nach einem Wochenende in der Rauschgiftmetropole.
Ernst Gemeint, Frank N., Stefan Gärtner, Hans Shaft, Justine, Koralle, Pelzer und Frau Pelzer, Ryan und Tischlampe sind dem Vernehmen nach alle wieder wohlauf. Zwar habe der eine oder andere Falafel- und Hotel-Preis (7,50 bzw. 75 Euro) kleine bis mittlere Löcher ins Portemonnaie gerissen, zwar sei auch dieser und jener Fahrradunfall (beinahe) zu beklagen gewesen, ja, mancher Amsterdamer sei von Touristen alles andere als begeistert – aber im wesentlichen habe man doch sehr schön getrunken und geraucht und ansonsten den Herrgott einen guten Mann sein lassen und so einen wenn auch kleinen Beitrag gegen die Überfüllung der Amsterdamer Museen geleistet.
Gemeinsam habe man auch sehr erfolgreich das überreiche Unterhaltungsgift-Angebot getestet, z.B. Leffe-Bier (E. Gemeint), Duvvel (Koralle), Guinness (Ryan) und Amstel (alle); Berichte über die Versuchsreihe mit (in Deutschland) illegalen Substanzen möge sich bitte jeder auf anderem Wege bei den Teilnehmern des Ausflugs erfragen.
Hier noch einige illustrative Bilder:

v.l.n.r.: Tischlampe, Hans Shaft, Frank N., Koralle und Ryan am ersten Abend in einer Kneipe im Jordaan-Viertel. Leider mußte Herr Shaft noch am gleichen Abend wieder abreisen.

Am selben Abend: Ryan und Ernst Gemeint.

Tischlampe und Frank N. testen die sprichwörtliche Liberalität der Amsterdamer.

v.l.n.r.: Fr. Pelzer, Frank N., Justine
Im „Delphin“, dem geschäftstüchtigsten Laden Amsterdams: um 2.58 Uhr schenken sie ihren Gästen noch schön 17 Bierchen aus, um 2.59 Uhr müssen alle gehen, und zwar sofort. Dafür läuft den ganzen Abend tolle Musik, die sich die Touristengruppe aus Spanien gewünscht hat.

v.l.n.r.: Koralle, Tischlampe, Ernst Gemeint.
Außerdem im „Delphin“: die Bauschaum gewordenen Phantasien eines korallenriffverliebten Handwerkers, die hervorragend mit blauen Meeres-Schmierereien aus Dispersionsfarbe an der Wand harmonieren. Nicht im Bild: Die psychedelischen Deckenlampen-Aquarien-Kombinationen mit lustigen kleinen Fischen drin.

Frühstücken im Café Luxembourg: Pelzer, Gärtner.

v.l.n.r.: Justine, Ernst Gemeint, Frank N.
Der einzige wirklich kostengünstige Abend im „Hoppe“: Nach 7 Stunden und ca. 3.500 verzehrten Amstel-Bierchen kam eine Rechnung über gerade mal 105.- Euro.

v.l.n.r.: Ryan, Koralle, Gärtner.
Aber warum hat der Wirt andauernd das Licht heller und dunkler gemacht? Nur um mich in den Wahnsinn zu treiben?

Tischlampe, Justine im „Schuim“, einem Café mit äußerst vitalen Menschen sowohl hinter der Theke als auch davor: da werden die Gläser nicht abgespült, sondern direkt in die Tonne geknallt, und wenn mal was zu früh, sprich: vor der Theke zu Bruch geht, dann tritt sich das schon fest. Kleine Tricks, mit denen der Amsterdamer die Damenwelt für sich einnimmt: brennende Zigaretten in die Luft werfen und mit dem Mund auffangen, Streichhölzer durch Bierdeckel hindurch in den Tisch bohren (bzw. in ein Loch im Tisch, das der Bierdeckel geschickt kaschiert), „Ich bin wie Du“ singen.

