Vom Fachmann für Kenner bzw. Vom Flachmann für Penner
-
Elmar Punsch
-
M. Mueller
-
Widuscheid
-
Gast
-
Florian
Fehlendes Miteinander
Ich frage mich, wieso immer mehr Leute ihre Laptops in Kneipen und Cafes mitnehmen müssen und die ganze Zeit da reinglotzen, anstatt sich gepflegt mit ihrem Gegenüber zu unterhalten. Nicht genug, dass es ziemlich beknackt aussieht, wenn ganze Tischreihen mit diesen Dingern vollgestellt sind – es tötet alles Zwischenmenschliche und ist zudem, wenn es in Kabelsalat ausartet, sehr lästig und sogar schädlich: erst gestern hat sich das Kopfhörerkabel meines MP3-Players irgendwie im Akkukabel des Notebooks meiner Freundin verfangen. Dabei rutschte ich aus und mein Gameboy fiel mir in den Kaffee.
Ich frage mich, wieso immer mehr Leute ihre Laptops in Kneipen und Cafes mitnehmen müssen und die ganze Zeit da reinglotzen, anstatt sich gepflegt mit ihrem Gegenüber zu unterhalten. Nicht genug, dass es ziemlich beknackt aussieht, wenn ganze Tischreihen mit diesen Dingern vollgestellt sind – es tötet alles Zwischenmenschliche und ist zudem, wenn es in Kabelsalat ausartet, sehr lästig und sogar schädlich: erst gestern hat sich das Kopfhörerkabel meines MP3-Players irgendwie im Akkukabel des Notebooks meiner Freundin verfangen. Dabei rutschte ich aus und mein Gameboy fiel mir in den Kaffee.
-
Uwe
Schöne Bescherung!
Letzte Weihnachten saßen ich, meine Frau Elke und Kofi, unser 22-jähriger kenianischer Pflegesohn, beisammen und packten unsere Geschenke aus. Als Elke ihr Geschenk, eine Slim-Size-Röhrenjeans in Mädchengröße, auspackte und ich sie bat, die Hose doch mal anzuprobieren, gestand sie mir plötzlich, dass sie schon seit über zehn Jahren keine Magersucht mehr habe, sondern zur Zeit schwer fettleibig und ausserdem sehr groß gewachsen sei. Das kam sehr überraschend für mich, ebenso wie ihr Geschenk für mich – ein Buch über Schwangerschaftsgymnastik -, so dass ich beiden peinlicherweise gestehen musste, dass ich und Elke gar nicht Kofis leibliche Eltern seien, da Kofi ein Farbiger und wir hellhäutig und ausserdem nur neun Jahre älter als er seien. Elke war doch sichtlich überrascht. Als Kofi schließlich sein Geschenk auspackte, einen original WM-Fußball und eine CD von Britney Spears, gestand er uns, dass er damit leider gar nichts anfangen könne, da er von Geburt an im Rollstuhl sitze und ausserdem taub sei. 'Schöne Bescherung' kann ich da nur sagen!
Letzte Weihnachten saßen ich, meine Frau Elke und Kofi, unser 22-jähriger kenianischer Pflegesohn, beisammen und packten unsere Geschenke aus. Als Elke ihr Geschenk, eine Slim-Size-Röhrenjeans in Mädchengröße, auspackte und ich sie bat, die Hose doch mal anzuprobieren, gestand sie mir plötzlich, dass sie schon seit über zehn Jahren keine Magersucht mehr habe, sondern zur Zeit schwer fettleibig und ausserdem sehr groß gewachsen sei. Das kam sehr überraschend für mich, ebenso wie ihr Geschenk für mich – ein Buch über Schwangerschaftsgymnastik -, so dass ich beiden peinlicherweise gestehen musste, dass ich und Elke gar nicht Kofis leibliche Eltern seien, da Kofi ein Farbiger und wir hellhäutig und ausserdem nur neun Jahre älter als er seien. Elke war doch sichtlich überrascht. Als Kofi schließlich sein Geschenk auspackte, einen original WM-Fußball und eine CD von Britney Spears, gestand er uns, dass er damit leider gar nichts anfangen könne, da er von Geburt an im Rollstuhl sitze und ausserdem taub sei. 'Schöne Bescherung' kann ich da nur sagen!
Meine Wohnnähe zu einem internationalbelegten Studentenwohnheim und dem unvermeidlich dazugehörigen Studententreff bringt es manchmal mit sich, dass ich mitten in der Nacht Zeuge werden darf von lautstarken Verbrüderungen, politischen Parolen und manch einem Streit um die internationalen Bräute. Das ist nicht immer schön. Gestern nacht allerdings, ich war kurz vorm Einschlummern, machte mich ein lautstarkes, vielkehliges, männliches Gegröhle in doppelter Hinsicht wieder hellwach.
"Ostdeutschland den Ostdeutschen!" erklang es da, stimmgewaltig, im Gleichklang der Seelen, alle Grenzen sprengend und mit einer Inbrunst, die keinen Widerspruch zuließ.
Warum studieren die eigentlich noch, dachte ich, der Kern vielen Übels ist erkannt und die Lösung dazu ja wohl auch schon auf dem Weg.
Um die Erfahrung reicher, dass "Einsicht nicht nur der erste Weg zur Besserung" ist, sondern dass auch an den praktischen Umsetzungen intensiv gearbeitet wird, fiel ich dann in einen festen, zufriedenen Schlaf.
"Ostdeutschland den Ostdeutschen!" erklang es da, stimmgewaltig, im Gleichklang der Seelen, alle Grenzen sprengend und mit einer Inbrunst, die keinen Widerspruch zuließ.
Warum studieren die eigentlich noch, dachte ich, der Kern vielen Übels ist erkannt und die Lösung dazu ja wohl auch schon auf dem Weg.
Um die Erfahrung reicher, dass "Einsicht nicht nur der erste Weg zur Besserung" ist, sondern dass auch an den praktischen Umsetzungen intensiv gearbeitet wird, fiel ich dann in einen festen, zufriedenen Schlaf.
Der Auswurf ist die Auster des kleinen Mannes (G. Polt)
Haette Ali G "The Da Vinci Code" geschrieben, haette es sicherlich "Da Da Vinci Code" gehiessen,
und auch formal wuerde es eher den fruehen Dadaismuswerken aehneln.
und auch formal wuerde es eher den fruehen Dadaismuswerken aehneln.
Banalotopia auf TikTak:https://www.tiktok.com/@banalotopia
-
Lothar
Rubrik WIEDERSEHEN
Du, w, ca. 25-30 Jahre, wunderschöne Augen, rostrotes Haar, standest am 6.12.2006 gegen 23 Uhr an der Kreuzung von Applerbeck nach Dingenskirchen und repariertest gerade Deinen platten Fahrradreifen, als ich in meinem dunkelblauen VW an Dir vorbeirauschte. Du hast mir so schön zugewunken. Ich würde Dich gern wiedersehen und in Deine wunderschönen Augen 'eintauchen' - vielleicht bei einem Glas Kaffee?
Mail to Lothar@Dings
Du, w, ca. 21-47 Jahre, liefst am letzten verkaufsoffenen Abend vor Heiligabend gegen 21 Uhr 49 mit Deinem Mann und Deinen Kindern ungefähr 250 Meter vor mir in der Karlsruher Einkaufspassage herum und blicktest gerade in die Schuhauslage von Tack. Du hast so wunderschön in die Auslage gelächelt, daß ich Dich unbedingt wiedersehen und in Deine Augen 'eintauchen' möchte - vielleicht bei einer Tasse Punsch ? Mail to Lothar@Dings
Du, w, ca. 22-26 Jahre, wunderschöne Augen, tolle, sportliche Figur und schön geschminkt, hast am zweiten Weihnachtfeiertag gegen 3 Uhr Nachts wunderschöne Turnübungen im DSF-Nachtprogramm vorgeführt und dabei so nett gelächelt. Ich würde Dich gerne wiedersehen und in Deine wunderschönen Augen 'eintauchen' - vielleicht bei einem Glas Kaffee ? Mail to Lothar@Dings
Du, w, ca. 25-30 Jahre, wunderschöne Augen, rostrotes Haar, standest am 6.12.2006 gegen 23 Uhr an der Kreuzung von Applerbeck nach Dingenskirchen und repariertest gerade Deinen platten Fahrradreifen, als ich in meinem dunkelblauen VW an Dir vorbeirauschte. Du hast mir so schön zugewunken. Ich würde Dich gern wiedersehen und in Deine wunderschönen Augen 'eintauchen' - vielleicht bei einem Glas Kaffee?
Mail to Lothar@Dings
Du, w, ca. 21-47 Jahre, liefst am letzten verkaufsoffenen Abend vor Heiligabend gegen 21 Uhr 49 mit Deinem Mann und Deinen Kindern ungefähr 250 Meter vor mir in der Karlsruher Einkaufspassage herum und blicktest gerade in die Schuhauslage von Tack. Du hast so wunderschön in die Auslage gelächelt, daß ich Dich unbedingt wiedersehen und in Deine Augen 'eintauchen' möchte - vielleicht bei einer Tasse Punsch ? Mail to Lothar@Dings
Du, w, ca. 22-26 Jahre, wunderschöne Augen, tolle, sportliche Figur und schön geschminkt, hast am zweiten Weihnachtfeiertag gegen 3 Uhr Nachts wunderschöne Turnübungen im DSF-Nachtprogramm vorgeführt und dabei so nett gelächelt. Ich würde Dich gerne wiedersehen und in Deine wunderschönen Augen 'eintauchen' - vielleicht bei einem Glas Kaffee ? Mail to Lothar@Dings
-
Peterle
Kündigung wegen Eigenbedarfs
Letzte Woche flatterte mir eine quasi fristlose Kündigung wegen Eigenbedarfs ins Haus: darin teilte mir mein zuständiger Supermarktleiter mit, daß die massive unrechtmäßige Selbstbedienung an den Bierregalen und anschließende längere, unverlangte Verkaufsberatungsgespräche mit jungen weiblichen Kundinnen nicht unbedingt zum Aufgabenfeld einer ungelernten Lageraushilfe gehören.
Letzte Woche flatterte mir eine quasi fristlose Kündigung wegen Eigenbedarfs ins Haus: darin teilte mir mein zuständiger Supermarktleiter mit, daß die massive unrechtmäßige Selbstbedienung an den Bierregalen und anschließende längere, unverlangte Verkaufsberatungsgespräche mit jungen weiblichen Kundinnen nicht unbedingt zum Aufgabenfeld einer ungelernten Lageraushilfe gehören.
-
Weltalltag-Man
- Beiträge: 298
- Registriert: 13. Feb 2004, 11:07
- Wohnort: Limbus
So gesehen...
Eben im Bus sagt ein stark geschminktes Mädchen zu ihrer Freundin beim Aussteigen: "Rumänien ist doch'n gutes Land, da kannst du sogar einzelne Rohlinge kaufen." Sie ist zwar nicht gerade die Hellste, aber sie wird pro Tag wohl mehr Fachmänner produzieren, als andere in ihrem ganzen Leben.