-eigener Bericht-
Die Buchmessenparty des Superlupo-Magazins im Frankfurter „Künstlerkeller“ – ein Fest der Superlative! Nicht nur kam die Megafete mit den wenigsten Türstehern aus (null), hatte die meisten Konkurrenzveranstaltungen direkt im gleichen Raum integriert (1), sie war auch für ganz normales „Künstlerkeller“-Publikum geöffnet (ungezählt), so daß SL-Gäste und Plebs ununterscheidbar verschmolzen. Immerhin erkannten die Wussowisten sich selbst ohne Schwierigkeiten: Iggy Catalpa erkannte sich an seinem unverwechselbaren Vollbart, Terf identifizierte sich selbst mühelos dank Intellektuellenbrille, Frank N. hatte sich vorsichtshalber die Haare lang wachsen lassen und ein kariertes Hemd angezogen, Tischlampe brauchte nur den Mund aufzumachen, um sich anhand seines oberpfälzischen Idioms wiederzuerkennen, und Pelzer wußte dank seines strengen Geruchs immer, wer er war und wo. Ruffel hatte keinerlei Schwierigkeiten mit dem „gnóthi seautón“, schließlich war sie die einzige Frau in der Runde.
Deutliche Erkenntnisschwierigkeiten hatte dagegen das Personal des „Künstlerkellers“, insbesondere in der Erkenntnis seiner eigenen Grenzen, so daß es schon mal zu einer viertel- bis halbstündigen Wartezeit auf ein großes Bier kommen konnte. Die natürlich andererseits im Gespräch mit anderen Wartenden flugs vergehen konnte. Getränkegutscheine waren Mangelware, bis Martin Sonneborn auf Nachfrage Pelzers nochmal sechs Gutscheine á 1.- Euro zückte, die dem Abend zu einem erneuten Höhepunkt verhalfen.
Zur Klimax des Abends kam es, als Ruffel den Inhalt ihrer Tasche großzügig unter dem Tisch verteilte; eine sofort in die Wege geleitete Suchaktion konnte die leider verloren gegangene C-Taste ihres Handys nicht wieder beibringen.
Nach verläßlichen Zeugen dauerte die Party schlußendlich bis etwa halb sechs Uhr, die meisten Wussowisten strichen aber bereits gegen halb vier die Segel und suchten ihr Quartier auf, wo es zu ohnmachtsähnlichen Schlafanfällen gekommen sein soll.

Frank N. und Terf nebst zwei Unbekannten, denen SuperLupo-Werbeträger Octo über mehrere Stunden die genauen technischen Einzelheiten vieler Rummel-Fahrgerätschaften auseinandersetzte – bis seine Zuhörer glasige Augen bekamen, erstarrten und schließlich zu Staub zerfielen. Der halbe Hinterkopf gehört Frl. Ruffel.

Pelzer, Frank N. und Terf trinken „lecker“ Binding (jedenfalls wenn mal eins an den Tisch gebracht wurde).

Mark-Stefan Tietze und Ruffel, die sich noch aus alten Münsteraner Tagen kennen, als sie für „Luke und Trooke“ schrieben

Tischlampe, Iggy Catalpa und Martin Sonneborn im Gespräch über Reformstau, Rentenpolitik und Biermarkenknappheit.

Iggy Catalpa und Ruedi Widmer auf dem Höhepunkt des Partywahnsinns, links im Anschnitt: Terf.