Voegelozid und aehnliche Massaker

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MMC
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Voegelozid und aehnliche Massaker

Beitrag von MMC »

Ich eroeffne mal einen Strang ueber Tierquaelereien in wirklich grossen Stil, wie etwa hier:
Anfang des Jahres 2004 wurden im Rahmen einer Studie des Institutes für Wildtierforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover Tausende von Rabenvögeln in Massenfallen gefangen und anschließend erschlagen.
Im Detail nachzulesen unter http://www.sr-online.de/programm/index. ... &id=305261

Ich finde dass gerade "wir" Deutsche (bzw. wir "Deutsche") nicht so leichtfertig mit solcherart organisierten Toetungen im grossen Stil umgehen sollten.

Zwar:
Jürgen Trittin kritisierte im Juli scharf den Sinn der groß angelegten Feldstudie, er bezeichnete die Untersuchung als "wissenschaftlich zweifelhaft" und "unnötig".
Aber leider:
Da sich die Tierärztliche Hochschule Hannover bislang uneinsichtig zeigt, geht die tausendfache Tötung der geschützten Rabenvögel trotz rechtlicher Intervention demnächst vermutlich unvermindert weiter.
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Verkatert
Wussow-Todesengel 2005
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Beitrag von Verkatert »

Ein ähnliches Massaker scheint sich Jahr für Jahr in Münster abzuspielen, allerdings an näheren Verwandten:

Bild

http://nocompromise.org/covance_underco ... frame.html

Selbst wenn man eine ordentliche Portion Tierschützerjargon abzieht - es ist zum kotzen.
Fünf Monate lang arbeitete ein Aktivist der BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection - Britische Vereinigung zur Abschaffung von Tierversuchen) namens »Markus« als Laborassistent bei dem Unternehmen Covance in Münster. Dieses Labor testet fast ausschließlich an nicht-menschlichen Primaten. Es besitzt annähernd 2000 Makaken-Affen (Macaca mulatta), Langschwanz-Makaken (Macaca fasicularis) und gewöhnliche Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus) zur Testung von Toxizität.

Diese Covance-Niederlassung ist wahrscheinlich einer der größten Verbraucher von nicht-menschlichen Primaten für Tierversuche in ganz Europa.
...
Es war eine zermürbende Herausforderung für ihn, in eine Welt einzutauchen, wo Tiere mit herzloser Gleichgültigkeit behandelt, von den Mitarbeitern gequält, voneinander getrennt, isoliert in kalten Käfigen gehalten und gewaltsam mit Pharmaka vollgepumpt werden, bis sie schließlich sterben.
...
Weltweit bietet Covance jede erdenkliche Methode zur Vergiftung von Tieren an. Beim Lesen der Liste der »Angebote« wird einem übel. Sie beinhaltet akute, teil-chronische und chronische Vergiftung, Vermehrungs-Toxikologie, Neurotoxizität und sogenannte »Spezialangebote«, wie Inhalations-Vergiftung, Primaten-Vergiftung, permanente Infusions-Studien und Augen-Vergiftungs-Studien.
Sobald eine Prozedur vorüber ist, sieht man Techniker, die die Tiere buchstäblich in ihre Käfige zurückschmeissen, insbesondere, wenn sie sich während eines Versuches nicht unterwerfen. Ein armes Äffchen erlitt duch die gewaltsame Fixierung einen Armbruch. Man kann sie auf dem BUAV Video alleine in ihrem Käfig sehen, wie sie auf ihrem winzigen Holzstückchen balanciert und ihr gebrochener Arm schlaff an der Seite herunterhängt.

Die Affen werden oft durch Mitarbeiter ohne jeglichen Gedanken an ihr Wohlergehen vorgeführt. An nur einer Extremität baumelnd, hing das gesamte Gewicht des Tierkörpers am Handgelenk, was Verletzungen und das Auskugeln der Schulter zur Folge haben kann. Ein Techniker wurde gefilmt, wie er einen Flur entlanglief mit einem Affen wie einen Kartoffelsack über seine Schulter hängend.
Eine etwas polemische, da "kunstvoll-schockierend" gedachte Seite zu dem Thema finden sie hier. Spaß macht es allerdings nicht.
Dürer? Hab ich nie gelesen.
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