Rock'n'Roll-Poetry

Für Spiele und gesammelte Sprüche, Band-, Bäckerei- und Frisörnamen und alles andere, was man in einem Forum halt so sammeln kann

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lenin
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Beitrag von lenin »

auch schon wieder fast 10 Jahre alt:

„indem man liest und was begreift
sich und den andern sucht und findet – das ist Arbeit.
das Gefundene mit-teilt und verbindet – das ist Technik.
gemeinsam eine neue Welt erfindet – das ist Liebe.
(...)
wenn sie dich fragt, ob du wüsstest, wo du hinwillst
ist alles, was du weißt, dass du bloß weg willst,
weil du nicht sagen kannst, dass du’s nicht wüsstest,
aber irgendetwas Dir befiehlt, dass du das müsstest, sagst du:
ICH MÖCHTE TEIL EINER JUGENDBEWEGUNG SEIN.“

(Jochen Distelmeyer – Blumfeld)
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bob
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Beitrag von bob »

( -oh, die ironie - grade als ich das tippen anhub, spielte herr walter pow wow wow in seinem radio- )

das meines erachtens störende an der jugendbewegung an sich ist die beschränkung auf die sozusagen ewige jugend, auch der über- dreissiger ( vielleicht besser "überdreissiger" ) hat bzw erwirbt anspruch auf faustballung, kollektivbewusstsein und unüberhörbares aufgestandenseinhaben.
tom lehrer, der aus dem ganz anderen strang, vor ca 40, 50 jahren zum "folk song", diesen dabei bitte nicht als volks- sondern vielmehr als protestlied übersetzen, mein persönlicher lieblingsabsatz ist der vorletzte:


Folk Song Army

We are the Folk Song Army,
ev' ryone of us -- cares.
We all hate poverty, war and injustice,
Unlike the rest of you squares.

There are innocuous folk songs, yeah,
But we regard' em with scorn.
The folks who sing' em have no social conscience,
Why, they don't even care if Jimmy Crack Corn... *

If you feel dissatisfaction,
Strum your frustrations away,
Some people may prefer action
But -- gimme a folk song any old day.

The tune don' t have to be clever
And it don' t matter if you put a coupla extra syllables into a line.
It sounds more "ethnic" if it ain' t good English,
And it don' t even gotta rhyme --
Excuse me -- "rhyne".

Remember the war against Franco ?
That' s the kind where each of us belongs.
Though he may have won all the battles,
We had all the good songs.

So join in the Folk Song Army,
Guitares are the weapons we bring
To fight against poverty, war, and injustice --
Ready !
Aim !
Sing !



* "Jimmy Crack Corn", ein volkslied:
http://www.timmyabell.com/music/lyrics/fm/jimmy.htm
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lenin
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Beitrag von lenin »

Schönen Dank, Herr Bob, für diesen schönen Beitrag (incl. der hilfreichen Fußnote), und, ja, die vorletzte Strophe bringt's auf den Punkt, wenngleich die Zeile mit den zusätzlichen Silben natürlich auch ein Schmankerl ist.
Bzgl. des Jugendbewegtseins bitte ich, nicht die ironische Verzweiflung des Herrn Distelmeyer zu übersehen. Die entscheidende Zeile ist ja auch einem jüngeren Musiker gewidmet (Dirk v. Lowtzow), dessen Idol er einst war, der sich aber zum Zeitpunkt, zu dem dieser Text geschrieben wurde, bereits selber zum Protagonisten einer vermeintlichen neuen Jugendbewegung gemausert hatte, deren Wirkungskraft die Diestelmeyers um ein Vielfaches übertraf.
Schade, dass mir fast alles, was Blumfeld seitdem gemacht haben, langweilig und teilweise erstaunlich niveaulos zu sein scheint. Oder irre ich?
Bild
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The Mars Volta
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Beitrag von The Mars Volta »

lenin hat geschrieben:Schade, dass mir fast alles, was Blumfeld seitdem gemacht haben, langweilig und teilweise erstaunlich niveaulos zu sein scheint. Oder irre ich?
M.E. keineswegs. Gerne würde ich auch wissen welcher Student Distelmeyer geritten hat als er "Komm, sag es aaaaaallen, wir sind fraaaaaiiiii" mit der doch sehr merkwürdigen Zeile "[...]"der Typ gehört in Therapie!" Kann sein doch um mich weht ein Hauch von Anarchiiiieeee" verfasste.

Dann doch lieber Jonah's onelinedrawing.

I'm thinking over it
I think too much
It hinders my spirit
when there's never enough
Shell-game sleight of hand
To wish for something more
Honest husbands, cheating wives
Generous buyers, greedy stores
"I'll get through it, I'll get through it"
I'll say it ten times over: "I'll get through it, I'll get through it"
"I'm better than this"
That's what anchors me (I mean it weighs me down)
Can't give thanks to fear, can't say no to crowds
Guess I'll just play dumb (shouldn't be too hard)
Peaceful people, violent guns
Sober drivers, drunken cars
I'm better than nothing and nothing is better than this
bob
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Beitrag von bob »

lenin hat geschrieben:...Distelmeyer...Dirk v. Lowtzow...
nun, distelmeyer & co - da war ich offen gesagt nie fan von, was aber, sein wir mal ehrlich, auch an bei mir nach und nach einsetzendem alterstrotz gelegen haben kann. die musik war ja nicht unbedingt neu, und ich nehme nicht jedem text den vom verfasser unterstellten ironischen bruch auch ab. mir schien die prosa immer zu befindlich bzw die geschmäcker sind nunmal verschieden* bzw "the revolution will not be televised" ( nein, tippe ich hier jetzt nicht rein, sondern vielmehr ):

she was walking all alone
down in the street in the alley
her name was sally
she never saw it
when she was hit by space junk
in new york miami beach
heavy metal fell in cuba
angola saudi arabia
on xmas eve said norad
a soviet sputnik hit africa
india venezuela ( in texas
kansas )
it' s falling fast peru too
it keeps coming
...
it smashed my baby' s head
and now my sally' s dead.

devo, space junk. das ende eines evtl ereignisreichen lebens auf den einzig möglichen punkt gebracht. mach ich das bild jetzt noch dazu oder lieber nicht - ich tus.
<img src="http://www.worldlyremains.com/Devo.jpg"width="200">
getan.

*nachträglich: drüber nachgedacht, die von mir bemängelte prosaische befindlichkeit hat im musikalisch untermalten medium, im gegensatz zum tun in buchform, nämlich der mir berüchtigten popliteratur, natürlich seine berechtigte existenz. nur mögen muss ichs nicht - mein bemängeln bitte nicht als angefangenen streit über gute und evtl nicht so gute musik missverstehen, da so ein disput generell schnell ins auge zu gehen droht ( beweisbar an anderer forumsstelle bei entsprechender laune nachzulesen ).
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Eugene Mirman
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apropos *feld

Beitrag von Eugene Mirman »

dem penäler distelmeyer kann man auf alle fälle anrechnen, dass er DEUTSCH gesungen hat. der staat und ich als teil von ihm fordern ja nun nicht grundlos eine quote für deutsche lieder. die große not bezüglich der sache beweist - leider ! - auch das gästebuch, in dem die zeitgeisthörigen autoren wieder nur ausländisches liedgut zitieren. außer distelmeyer und ein paar verlegenheitsstrophen zur eröffnung des stranges ist wieder nichts für deutsche dabei. man muss distelmeyer schon dankbar sein, dass er die jugend da abholt, wo sie ist: nämlich in deutschland und nicht bei den negern. die lieben vokale und konsonanten arrangiert er zwar nicht immer zum plaisir, verstrickt sich auch in widersprüche und verharrt, entgegen seiner hoffnung, sehr wohl im rückstand gegenüber der moral der geschichte. aber er befindet sich auf dem richtigen weg und geht ihn von langspieler zu langspieler forscher und konsequenter. was ihm meinen respekt einbringt.

ein gar herrliches lied sang ich lang mit meinen geschwistern. wie es schallte aus den glockenhellen kinderkehlen! es heißt:

Lachend, lachend, lachend kommt der Sommer über das Feld,
über das Feld kommt er lachend, hahaha, lachend über das Feld.


dies ist zugleich der text des wunderschönen kanons und so hörte es sich an, wenn großonkel zwießl dazu musizierte:

http://sam01.de:8080/abella/d3/072/302/ ... ZWXHOPL.rm
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Danny
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Re: apropos *feld

Beitrag von Danny »

Eugene Mirman hat geschrieben: ein gar herrliches lied sang ich lang mit meinen geschwistern. wie es schallte aus den glockenhellen kinderkehlen! es heißt:

Lachend, lachend, lachend kommt der Sommer über das Feld,
über das Feld kommt er lachend, hahaha, lachend über das Feld.


dies ist zugleich der text des wunderschönen kanons und so hörte es sich an, wenn großonkel zwießl dazu musizierte:

http://sam01.de:8080/abella/d3/072/302/ ... ZWXHOPL.rm
Endlich ein Leidensgenosse! Mit diesem Lied wurde ich damals in der Schule gequält. Fast so schlimm war aber auch:

Jetzt fahr´n wir über´n See. Über´n See. Jetzt fahr´n wir über´n See.
:x
Hat man das Unmögliche eliminiert, so muß das, was übrigbleibt, und mag es noch so unwahrscheinlich erscheinen, die Wahrheit sein.
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The Mars Volta
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Beitrag von The Mars Volta »

Ich denke, der Grund, warum hier oft englische Texte auftauchen und so selten deutsche, ist dass es nur wenige deutsche Gruppen gibt die gute Musik MIT guten Texten machen. Die ich-bin-ja-so-ein-kluger-Student-und-rocke-Texte von Kettcar, Tomte, Tocotronic und Blumfeld erscheinen mir auf biegen und brechen durch diverse Analogie- und Metapherwölfe gedreht und selten plausibel geschweige denn wirklich aussagekräftig.

Aber wenn es sie wenigstens ein bisschen glücklich macht, hier mein "Lieblings"text von Blumfeld (der sich zum Glück nur mit trivialem Beziehungsbräh befasst):

Vor meinem Fenster fängt es an sich zu bewegen
ein neuer Tag nimmt seinen Tageslauf
einer mehr, an dem ich aufstehen muß,
um irgendwas zu tun gegen den Schmerz
das Stechen im Kopf das Stechen im Herz
treibt mich nur tiefer in den Kummer rein
und tiefer ins Alleinesein
Überall sind Menschen in den Straßen
kenn ich nicht gehöre nicht dazu
frage mich zu wem ich denn gehöre
und wenn wer zu mir spricht hör ich nicht zu
ich sehe Dich und wie wir uns umarmen
wenn ich die Augen öffne war es wieder nur ein Traum
so geht es jeden Tag an jedem Morgen
tiefer ins alleine sein
Irgendwie geht's dann doch raus aus den vier Wänden
und draußen geht es dann zu jemand völlig anderm hin
so bin ich dann in dessen guten Händen
und glücklich, daß ich mit wem zusammen glücklich bin
am nächsten Morgen habe ich das alte Stechen
und neben mir liegt wer
der sich bald leblos an mich schmiegt
wie's dazu kam hab ich danach vergessen
stattdessen bin ich längst wieder am Werk
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Eugene Mirman
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Beitrag von Eugene Mirman »

na, da haben sie sich aber ganz schön was einfallen lassen mit diesem neuerlichen "lyrikpacketchen". fast so alt wie mein canon, aber immer geschätzt, wegen dem fliegeralarm am anfang.

überraschender schon ihre toleranz der negermusik gegenüber, die sich über ein komplizierte, mir gänzlich verschlossenes hintertürchen aus dem behaupteten unvermögen deutscher interpreten speist. sagen sie einmal! wer war hans moser? wer der elisabeth kralle? und wer, wenn nicht gott, der junge peter alexander?

da sehen sie's. nun, da das geklärt wäre, ein vorschlag und die bitte um mitarbeit. übersetzen sie ihre ach-so-viel-bessere-negermusik ins deutsche und sorgen sie für rasche verbreitung. mit dem heimrohlingpresswerk sollte der aufwand nicht zu groß sein. es geht schließlich ums liedgut!

anhand von cody chestnut habe ich auf altavista ein beispiel vorbereitet. ein im original völlig disharmonischer brei verwandelt sich vor unseren augen in bezaubernd schöne lyrik.

ORIGINAL:
"I don't ask, for much these days,
And I don't bitch and whine if I don't get my way
I only wanna fertilize another behind my lover's back
I sit and watch it grow roots standin where I'm at
Fertilize another behind my lovers back
And I'm keeping my secrets mine
I push my seed in her bush for life
It's gonna work because I'm pushin it right
If Mary dropped my baby girl tonight I would name her rock'n roll
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Eugene Mirman
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Beitrag von Eugene Mirman »

ORIGINELL:

"Ich bitte, nicht um viel diese Tage Und ich meckere nicht und jammere, wenn ich nicht meine Weise erhalte Ich möchte nur andere hinter Rückseite meines Geliebten befruchten An ich sitze und passe auf, sie Wurzeln Standin zu wachsen, dem ich bin Befruchten Sie andere hinter meinen Geliebten zurück Und ich halte meine Geheimnisgrube Ich drücke meinen Samen in ihrem Busch für das Leben Es wird arbeiten, weil ich pushin es recht bin Wenn Mary mein Babymädchen heute abend fallenließ, würde ich ihre rock'n Rolle nennen."
bob
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abschweifung+

Beitrag von bob »

Eugene Mirman hat geschrieben:der staat und ich als teil von ihm fordern ja nun nicht grundlos eine quote für deutsche lieder.
auha, ein neuer alter geist weht durch dieses forum ! wer wollte sich diesem widersetzen - also ich mal lieber nicht ! und zwar nämlich:

sprache ist ein virus
paradies ist genau wie, wo sie jetzt nur viel viel besser sind. ich sah, dass dieser kerl auf dem zug und ihm schien, gehafted worden in einer jener abstrakten trance erhalten zu haben.
und er ging: "ugh...ugh..." und fred sagte: "ich denke ihn' s in irgendeiner art schmerz. ich denke es' s ein art schmerzschrei." und ich sagte: "schmerzschrei ? die sprache ist ein virus." sprache ! es' s ein virus !
- die frau anderson, babelfish und ich -
uns machen sie nunmal nichts vor.

<img src ="http://www.artmuseum.net/w2vr/concepts/ ... width="150">

und wenn wir, mirman, schon dabei sind, könnten sie vielleicht dieses
es ( alternative komödie ) ist hart, sie zu definieren ist eine unkonventionelle komödie. es kann ein bündel sachen sein, die es nicht wie traditionelle skizzenkomödie hass einiger leute häufig die idee der alternativen komödie ist, weil es die crazies gerade sein kann, die sonderbares material tun, das nicht lustig ist.
doch nochmal überdenken ? im vorab vielen dank.

ps, der junge peter alexander, durchaus.
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Eugene Mirman
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the difference between wrong and right

Beitrag von Eugene Mirman »

es ( alternative komödie ) ist hart, sie zu definieren ist eine unkonventionelle komödie. es kann ein bündel sachen sein, die es nicht wie traditionelle skizzenkomödie hass einiger leute häufig die idee der alternativen komödie ist, weil es die crazies gerade sein kann, die sonderbares material tun, das nicht lustig ist. doch nochmal überdenken ? im vorab vielen dank.
eh...cher Bob, tout ce qui est droit, vous comprenez toutefois en réalité vous-même ? J'ai en tout cas réfléchi la fin de semaine entière à ses mots et trouve dans, malgré des Gedankenakrobatik violents, aucun sens. Dans mes mots aussi pas ! En tant que Américains qui je suis d'être des Anglo-Faschist , est, sauf votre respect, mais plus comme absurde ! Heureusement au nom d'une "confusion linguistique", la musique peut toujours sauter dans la lacune béante. Cette fois-ci du défi des Velvet Underground :

Die ist die Geschichte meines Lebens, das der Unterschied zwischen falschem und rechtem ist, aber, der Billy, der, beide jene Wörter gesagt wird, sind tot, daß die Geschichte meines Lebens ist.

und eh...: woher eigentlich der kulturoptimismus?
bob
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Beitrag von bob »

optimismus, schmoptimismus.

und scheints sollte ich einen deibel tun, meine offensichtlichen lingualen bildungslücken auch noch quer durch die stränge zu posaunen - es kam, wie es wohl kommen musste: nämlich als franzosentext.
gut, das geschriebene mal aufnotiert, mit in die unterkühlte stube genommen, den pawlak, wörterbuch französisch, ca 1985, fein hingesetzt, "et" von "est" säuberlich unterschieden, die synapsen geölt und wundgerieben, und überhaupt, und sowieso. so ungefähr die hälfte, würde ich mal schätzen, ist immerhin bei mir angekommen, und das ist mehr als nichts.
und da es, wenn es denn mal kommt, auch gleich so richtig kommen muss, ist mir das mir irgendwie alternativ erschienene mirman- interview, aus dem ich so lässig zitierte bzw dessen ausschnitt ich mir altaübersetzen liess, aktuell in den virtuellen weiten verschütt gegangen. ich kann das original nicht mehr zu rate ziehen. ich ohrfeige mich.

um jetzt wenigstens den halben schein eines einigermassen ordnungsgemässen ontopic- postings zu wahren ( selbst strangvater lenin hat sich, wie mir scheint, schon von diesem, seinem ort verabschiedet ) antworte ich ihnen, eugene, so sie mir diese vertraulichkeit überhaupt gestatten, mit ebendiesem:

Ein Lied kann eine Brücke sein
Und jeder Ton ist wie ein Stein
Er macht sie stark und fest
Du kannst darüber gehen
Allerhand verstehen
Ein Lied kann eine Brücke sein
Hab etwas Mut und stimm mit ein

<img src="http://www.polydor.de/pop/acts/natio/ar ... width="100">
fleming, joy, mannheim
http://www.hossaschlager.de/

hätten sies befürchtet ?
auf ihre version jedenfalls schon ganz mässig gespannt,
b
Gast

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Eugene Mirman
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auweia

Beitrag von Eugene Mirman »

cher bob,

wollte ich sie in verlegenheit bringen. habe lediglich den sekretärinnen bei alta meinen text diktiert und bin dabei wohl ins französische gefallen, sie kennen ja diese kleinen luder...

nachhaltig beschäftigt mich allerdings ihr zitat von mir. mein geschwätz von gestern interessiert mich zwar ebenso wenig wie vor mir bereits andere staatsmänner. aber denen ist meines wissens zumindest nicht das verständnis fürs eigene mäandern abhanden gekommen.

wo, bitte, kommen wir hin, wenn sowas öfter passiert? oder sagen wir, dem on-topic-posting geschuldet, wo wären wir da hingekommen, wenn beispielsweise jemand zarah leander getroffen und sie kopfschüttelnd auf nämlichen Vortrag reagiert hätte:

Es ist ja ganz gleich,
wen wir lieben,
und wer uns das Herz einmal bricht.
Wir werden vom Schicksal getrieben
und das Ende ist immer Verzicht.

Wir glauben und hoffen und denken,
daß einmal ein Wunder geschieht,
doch wenn wir uns dann verschenken
ist es das alte Lied.


sie werden meinen entschluss verstehen.
fortan ihr:

"Armin Meiwes"
Antworten