Der sprechende Karpfen von New Square, N.Y.

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Robert Mugabe
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Der sprechende Karpfen von New Square, N.Y.

Beitrag von Robert Mugabe »

Die Polizei kommt nicht vor in dieser Geschichte. Ich bitte das zu entschuldigen. Doch auf dem Fischmarkt von New Square im Bundesstaat New York hat sich ein Wunder ereignet.

Ein Karpfen, der gerade geschlachtet und zu <i>gefilte fish</i> verarbeitet werden sollte, begann zu sprechen. Er sprach auf hebräisch. Er rief: "Tzaruch shemirah!" und "Hasof bah!", was der 'New York Times' zufolge soviel bedeutet wie: "Das Ende ist nah!". Die jüdischen Gemeinden in und um New York sind aus dem Häuschen. Die theologischen Spekulationen überschlagen sich. Chassidische Sekten lehren schon seit jeher, daß rechtschaffene Juden als Fische wiedergeboren werden können. Der eine der beiden Fischschlachter, die das Wunder bezeugen, ist selber Chassidim. Doch der andere ist ein Katholik aus Ekuador und glaubt: Aus diesem Fisch sprach der Teufel.

Lesen Sie bitte die ganze unglaubliche Geschichte <a href="http://www.nytimes.com/2003/03/15/nyreg ... 066785d8e8" target="_blank" class="postlink">hier</a>. Es lohnt sich.
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General Amnestie
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Beitrag von General Amnestie »

Ja, diese Karpfen treiben allerhand Unfug und das schon seit geraumer Zeit. Folgendes wird aus der (im übrigen chassidischen) Gemeinde Chelm berichtet:
Hersch als Richter
Im Laufe der Zeit, da Hersch in Chelm war, trug sich dort ein schrecklicher Vorfall zu. An einem Freitag, als der Gemeindevorsteher wie stets einen lebendigen Karpfen eingehandelt hatte und froh nach Hause trug, gab ihm der Fisch mit dem Schwanze einen Schlag ins Gesicht, daß er erschrak und den Fisch aus der Hand ließ. Und da er ihn fangen wollte, und der Fisch fortab weitersprang und sich den Händen des Gemeindevorstehers entzog, wurde er bald von allen Leuten verfolgt. Und als er endlich ergriffen war, ließ der Vorsteher gleich alle Gemeindemitglieder versammeln, um über den Fisch Gericht zu halten. Die Beleidigung eines Gemeindevorstehers wurde dazumal streng bestraft. Da die Leute nicht einig werden konnten, welche Strafe der Fisch verdiene, wurde Hersch zur Beratung zugezogen. Er entschied: ,,Da der Fisch den Gemeindevorsteher schlug, muß er ertränkt werden, und zwar sei das Urteil gleich zu vollziehen. So wurde der Fisch in Begleitung der ganzen Gemeinde zum Fluß getragen, wo man ihn elendiglich ertränkte...
(aus: Bloch, Chajim, Hersch Ostropoler – Ein jüdischer Till Eulenspiegel des 18. Jahrhunderts, Berlin 1921, S. 24)
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