Presseschau bzw. -sau
Moderator: hessen-wohin
- Cherno Jobatey
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»Die schlechtesten Album-Cover aller Zeiten« gibt es jetzt auch <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/316/21295/" target="_blank" class="postlink">hier</a> bei der <i>Süddeutschen Zeitung</i>. Was mir allerdings nicht gefallen will, ist, daß der SZ-Redakteur grade so tut, als sei das seine eigene Sammlung. In Wahrheit aber ist er nur einem Link im SuperLupo-Newsticker (5. November) gefolgt. Ts ts ts . . .
Solcherart Plagiatismus gehoert bestraft.
Und so wirds gemacht:
1) Beliebige(!) CD by Amazon suchen.
2) Foto anclicken (etwas groesseres Version), abspeichern.
3) An die SZ schicken.
Malimarc
Und so wirds gemacht:
1) Beliebige(!) CD by Amazon suchen.
2) Foto anclicken (etwas groesseres Version), abspeichern.
3) An die SZ schicken.
Malimarc
Visitez http://malimarc.site.voila.fr s.v.p.
- Pelzer
- Generalbevollmächtigter
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das ist einigen unserer lesern auch aufgefallen...
----- Original Message -----
From: "Felix Hebeler"
To: <info@SuperLupo-magazin.de>
Sent: Wednesday, November 12, 2003 9:14 AM
Subject: Schlechteste Plattencover
> Denen geht's scheinbar auch nicht mehr so gut:
>
> http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/316/21295/
>
> Naja, wenn's der Kölner Express macht...
>
> Gruss aus der Schweiz
>
> Felix Hebeler
----- Original Message -----
From: "Eckhard Richter"
To: <info@SuperLupo-magazin.de>
Sent: Wednesday, November 12, 2003 10:58 AM
Subject: dass der koelner
> express (was immer das sein mag) SuperLupo-meldungen nachbaut, ist ja
> irgendwie erwartbar. aber die sz! siehe (ganz schnell, sonst ist es
> vielleicht schon wieder weg) http://www.sueddeutsche.de ganz oben links.
>
> eckhard richter
um ehrlich zu sein, vermute ich aber eher, daß die süddeutsche-redaktion auch gerne mal bei http://www.b3ta.com vorbeisurft - daher habe ich den link (zumindest den zweiten) ja auch...----- Original Message -----
From: <>
To: <info@SuperLupo-magazin.de>
Sent: Tuesday, November 11, 2003 9:34 PM
> Liebe Titanen,
>
> schön, daß die Kölner Expreß-Redaktion auch mein Lieblingssatiremagazin
liest. Und auch die Süddeutsche:
> http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/316/21295/
>
> Im Simplizissimus gabs vor 100 Jahren eine Rubrik:
> "Das alles hat der Simpl verschuldet, und noch viel mehr".
> Dafür haben wir heute Partner SuperLupo.
>
> Wenn das so weiter geht, chatte ich mit Yvonne Wussow und kaufe das
Bergwerk-Fahrrad.
>
> Gruß, Martin
- Pelzer
- Generalbevollmächtigter
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----- Original Message -----
From: "Guido Nottbusch"
To: <info@SuperLupo-magazin.de>
Sent: Wednesday, November 12, 2003 2:18 PM
Subject: Zufälle gibts (öfter)!
> wenige Tage nach Eurem Link auf die "schlimmsten Plattencover aller
Zeiten" zeigt FM4 "|:::Today's Webtip: Worst Pop Covers"
http://fm4.orf.at/daddyd/144464/main
>
- Lukko Rauma
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Gut aufgepasst, lieber »Stern«!
Auch Dir ist die Dauerberichterstattung über die »angeklagten Bestien« (BILD) und mutmaßlichen Kindermörder Wirtz und Lewendel nicht entgangen und deshalb reitest Du auch gleich auf der aktuellen Nachrichtenwelle mit, bzw. legst - ganz inhuman interest Magazin - eine Reportage über den sog. »Sexkiller Alltag« nach.
Was aber haben sich denn Deine anständigen Nichtleser darunter vorzustellen? »Meine 12 besten Leichenverstecke«? »So lassen sich Beruf und Kindesmissbrauch vereinbaren«? »Was Jack the Ripper noch wusste - Wie man seine Rasierklingen selber schleift«? Und hast Du das mit der »Banalität des Bösen« möglicherweise missverstanden?
Will jedenfalls nichts dergleichen lesen: SL-Forum
Auch Dir ist die Dauerberichterstattung über die »angeklagten Bestien« (BILD) und mutmaßlichen Kindermörder Wirtz und Lewendel nicht entgangen und deshalb reitest Du auch gleich auf der aktuellen Nachrichtenwelle mit, bzw. legst - ganz inhuman interest Magazin - eine Reportage über den sog. »Sexkiller Alltag« nach.
Was aber haben sich denn Deine anständigen Nichtleser darunter vorzustellen? »Meine 12 besten Leichenverstecke«? »So lassen sich Beruf und Kindesmissbrauch vereinbaren«? »Was Jack the Ripper noch wusste - Wie man seine Rasierklingen selber schleift«? Und hast Du das mit der »Banalität des Bösen« möglicherweise missverstanden?
Will jedenfalls nichts dergleichen lesen: SL-Forum
- Brian
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Eben bei http://www.yahoo.de gelesen:
Sehr hübsches Wortspiel Herr Schröder. Bei den nächsten Wahlen gehen meine Kreuze wieder an die SPD.Dienstag 25. November 2003, 17:06 Uhr
Schröder als Experte der Fortpflanzung
Berlin (AP) Bundeskanzler Gerhard Schröder hat hinter der sinkenden Geburtenrate ein grundlegendes marxistisches Problem erkannt. Die Frage, wie es wieder mehr Kinder geben könne, sei ja einfach zu beantworten, sagte Schröder am Dienstag bei einer Diskussion zur Generationengerechtigkeit in Berlin. Das Problem sei aber, dass die Produktionsmittel nicht in privater Hand, wohl aber in Privateigentum seien. «In privater Hand würden sie ja auch nichts nützen», fügte der Kanzler hinzu.
Haach, Herrlich! Äh... naja...Und noch soviel Platz hier! Hallo Hallo Test Eins Zwo Test Hallo Hallo Ich grüße meinen Kegelclub: Acht ums Vordereck!
- Brian
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Nachdem die Bundesregierung eine Strafsteuer für die Alkopops vorgesehen hat stehen die Trendgetränke für den nächsten Sommer jetzt wohl fest...
Dienstag 2. Dezember 2003, 07:14 Uhr
Wasser für Fleischfresser
Canberra (AP) Neben Futter in allen Geschmacksrichtungen bekommen Hunde jetzt auch bei den Getränken eine Auswahl: In Australien ist seit (dem heutigen) Dienstag Wasser mit Hühnchen-, Leber- oder Rindfleisch-Aroma im Handel. Eine Halbliterflasche kostet umgerechnet rund zwei Euro. «Hunde haben genau wie Menschen ein bisschen Abwechslung verdient», sagte Erfinder Andrew Larkey bei der Präsentation seines Produkts. Anfang nächsten Jahres will er weitere Geschmacksrichtungen für Katzen herausbringen. Auch Menschen könnten sein Wasser gefahrlos trinken, versicherte Larkey. «Ich selbst habe tatsächlich eine gewisse Vorliebe dafür entwickelt, aber die meisten Leute werden wahrscheinlich ein bisschen misstrauisch reagieren», sagte er.
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- HellBoy
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Die John Hopkins University schlägt zurück! (Quelle: telepolis.de )
Jingzhong Ding,
So jetzt, zhong ding, ab zum Frühschoppen
Und bevor ich jetzt zitternd vor der Tastatur zusammensinke, muß ich ihnen noch den Namen des Wissenschaftlers nennen:Nach einer in der Zeitschrift Stroke veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern der Bloomberg School of Public Health an der Johns Hopkins University in Baltimore hat sich gezeigt, dass nicht nur chronischer Alkoholmissbrauch, sondern bereits mäßiger Alkoholkonsum zu Gehirnatrophie führt, also zu einem Abbau des Gehirns, der wiederum für Einschränkungen der Kognition und der Motorik verantwortlich sein kann.
Jingzhong Ding,
So jetzt, zhong ding, ab zum Frühschoppen
Kann sein, kann auch nicht sein.
Man weiss es nicht.
Man weiss es nicht.
bdt0191 vm 3 dpa 0230 über dpa vom 08.12.03 11:50:46
Medien/Fernsehen/
"Harald Schmidt Show" wird 2004 nicht fortgesetzt
Hamburg (dpa) - Die "Harald Schmidt Show" wird im nächsten Jahr nicht fortgesetzt.
Moderator und Produzent Harald Schmidt lege nach acht Jahren eine Kreativpause ein, teilte
die ProSiebenSat.1 Media AG am Montag mit. SAT.1 und Harald Schmidt hätten vereinbart,
Gespräche über eine zukünftige Zusammenarbeit zu führen.
"Nach acht Jahren, in denen ich ununterbrochen mit der "Harald Schmidt Show" auf Sendung
war, ist es für mich Zeit für eine Bildschirmpause", sagte Harald Schmidt nach Angaben der
ProSiebenSat.1 Media AG. "Ich habe SAT.1 viel zu verdanken und bleibe dem Sender auch
weiterhin sehr verbunden."
"Wir haben Verständnis für die Entscheidung Harald Schmidts, nach acht Jahren eine Pause
einlegen zu wollen, auch wenn wir dies natürlich sehr bedauern", sagte Vorstandsvorsitzender
Urs Rohner. Die "Harald Schmidt Show" war am 5. Dezember 1995 erstmals auf Sendung
gegangen.
(Achtung: Zusammenfassung ca. 30 Zeilen bis 13 Uhr -
Korrespondentenbericht ca. 50 Zeilen bis 15 Uhr)
Medien/Fernsehen/
"Harald Schmidt Show" wird 2004 nicht fortgesetzt
Hamburg (dpa) - Die "Harald Schmidt Show" wird im nächsten Jahr nicht fortgesetzt.
Moderator und Produzent Harald Schmidt lege nach acht Jahren eine Kreativpause ein, teilte
die ProSiebenSat.1 Media AG am Montag mit. SAT.1 und Harald Schmidt hätten vereinbart,
Gespräche über eine zukünftige Zusammenarbeit zu führen.
"Nach acht Jahren, in denen ich ununterbrochen mit der "Harald Schmidt Show" auf Sendung
war, ist es für mich Zeit für eine Bildschirmpause", sagte Harald Schmidt nach Angaben der
ProSiebenSat.1 Media AG. "Ich habe SAT.1 viel zu verdanken und bleibe dem Sender auch
weiterhin sehr verbunden."
"Wir haben Verständnis für die Entscheidung Harald Schmidts, nach acht Jahren eine Pause
einlegen zu wollen, auch wenn wir dies natürlich sehr bedauern", sagte Vorstandsvorsitzender
Urs Rohner. Die "Harald Schmidt Show" war am 5. Dezember 1995 erstmals auf Sendung
gegangen.
(Achtung: Zusammenfassung ca. 30 Zeilen bis 13 Uhr -
Korrespondentenbericht ca. 50 Zeilen bis 15 Uhr)
Das gigantische Werk unseres Paprikahuhns in den Stürmen des Chats sichern und vollenden zu helfen, ist schönste Aufgabe und höchste Pflicht aller Wussows.
- Pikahuna Burger
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- Registriert: 6. Mai 2002, 13:55
- Wohnort: Klein-Istanbul
- Kontaktdaten:
http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/a ... 05,00.html
Repetitio non placet!
Aber dem etwas ergrauten ZDF-Publikum muss man wohl alles mehrmals sagen.
Repetitio non placet!
Aber dem etwas ergrauten ZDF-Publikum muss man wohl alles mehrmals sagen.
heute.t-error.de hat geschrieben: ...
Ailton hat auch als Jugendlicher noch kein Länderspiel für eine brasilianische Nationalmannschaft bestritten und wäre daher theoretisch für die Auswahl von Teamchef Rudi Völler spielberechtigt.
...
Zumindest theoretisch wäre es möglich, dass der Bundesliga- Torjäger für den DFB spielt. Ailton hat auch als Jugendlicher noch kein Länderspiel für eine brasilianische Nationalmannschaft bestritten und wäre daher aus juristischer Sicht für die Auswahl von Völler spielberechtigt
...
_________________________________________
...
Er hätte dann acht Jahre seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland gehabt und auch hier Steuern gezahlt.
...
Er hätte dann acht Jahre seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland gehabt und hier Steuern gezahlt und damit die Voraussetzungen erfüllt.
...
Hallo erstmal ! Grüße vom PIKATOR
- Brian
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- Registriert: 22. Nov 2002, 00:41
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Mal ehrlich, darauf hat doch jeder insgeheim gehofft.Geschichte des Pop-Duos Milli Vanilli wird verfilmt
Bonn (dpa) - Der Aufstieg und Fall des skandalträchtigen Pop-Duos Milli Vanilli wird derzeit in Hollywood verfilmt. Das 30 Millionen Dollar (24 Millionen Euro) teure Melodram soll 2005 zu sehen sein, wie Produzent Frank Farian dem «Rheinischen Merkur» sagte. Farian hatte es mit dem Duo in den 80er Jahren gleich drei Mal an die Spitze der US-Charts geschafft. ...
Haach, Herrlich! Äh... naja...Und noch soviel Platz hier! Hallo Hallo Test Eins Zwo Test Hallo Hallo Ich grüße meinen Kegelclub: Acht ums Vordereck!
- Brian
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Schönes Ding ...
SPD bucht für Ronald Schill Flug nach Madagaskar
Hamburg (AP) Die Hamburger SPD hat für den Rechtspopulisten Ronald Schill einen Flug gebucht - um ihn nach der Wahl am 29. Februar dahin zu schicken, wo der Pfeffer wächst. Fraktionssprecher Ivo Banek bestätigte am Freitag einen Bericht der «Hamburger Morgenpost», wonach Schill am 1. März um 07.10 Uhr auf Kosten der SPD auf die Gewürzinsel Madagaskar fliegen kann. Auf dem Flugschein, der nur für den Hinflug gilt, ist bereits der Name Ronald Schill vermerkt: «Dann kann Schill sein Versprechen einlösen und das Land nach seiner Niederlage verlassen», erklärte Fraktionschef Walter Zuckerer.
Die 2.982,44 Euro für den Business-Class-Flug hat die SPD vorgestreckt, hofft aber jetzt auf Spenden derjenigen Hamburger, die Schill ebenfalls loswerden wollen. Der einstige Parteigründer, der bei der Wahl für die Partei Pro DM des Düsseldorfer Börsenspekulanten Bolko Hoffmann antreten will, hat für den Fall seiner Niederlage angekündigt, Deutschland für immer den Rücken zu kehren. Sein Wunschziel ist allerdings Malaysia, wo er als Skipper für Touristen arbeiten will.
Haach, Herrlich! Äh... naja...Und noch soviel Platz hier! Hallo Hallo Test Eins Zwo Test Hallo Hallo Ich grüße meinen Kegelclub: Acht ums Vordereck!
- General Amnestie
- Abschnittsbevollmächtigter
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- Registriert: 19. Okt 2002, 18:43
- Wohnort: Salisbury, Rhodesien
Nein, diese Sozen. Bringen sogar Madagaskar und Malaysia durcheinander.
Ob die Politquatschköpfe der "lustigen" Masche, Fahrkarten für den politischen Gegner zu "kaufen", jemals überdrüssig werden?
Mir ist z.B. erinnerlich, dass im Bundestagswahlkampf 1994 Dr. Theo Waigel bei einer Veranstaltung in meinem Heimatort (irgendwo in Bayern) Demonstranten, die ein Plakat mit der Aufschrift "Kohl und Waigel - Meister im Abkassieren!" hochhielten, fragte, warum sie denn "nicht zu ihrem alten Freund Oskar ins Saarland" führen, und versprach: "Ich bezahl' ihnen das Zugticket dahin!" Allerdings prophezeite er auch: "Da kriegen Sie dann aber keinen Leberkäs zur Begrüßung." Vermutlich deshalb wollte von den Demonstranten dann keiner einen Fahrschein haben.
Aber eigentlich wollte ich ja eine <A TARGET=_blank HREF="http://www.sueddeutsche.de/sz/bayern/red-artikel1335/"> Meldung aus der SZ</A> posten.
Ob die Politquatschköpfe der "lustigen" Masche, Fahrkarten für den politischen Gegner zu "kaufen", jemals überdrüssig werden?
Mir ist z.B. erinnerlich, dass im Bundestagswahlkampf 1994 Dr. Theo Waigel bei einer Veranstaltung in meinem Heimatort (irgendwo in Bayern) Demonstranten, die ein Plakat mit der Aufschrift "Kohl und Waigel - Meister im Abkassieren!" hochhielten, fragte, warum sie denn "nicht zu ihrem alten Freund Oskar ins Saarland" führen, und versprach: "Ich bezahl' ihnen das Zugticket dahin!" Allerdings prophezeite er auch: "Da kriegen Sie dann aber keinen Leberkäs zur Begrüßung." Vermutlich deshalb wollte von den Demonstranten dann keiner einen Fahrschein haben.
Aber eigentlich wollte ich ja eine <A TARGET=_blank HREF="http://www.sueddeutsche.de/sz/bayern/red-artikel1335/"> Meldung aus der SZ</A> posten.
Süddeutsche hat geschrieben: 09.01.2004
Bayern-Teil
Entwaffnung per Schere
Aus Sicherheitsgründen werden in der JVA Straubing Fotos mit Schusswaffen aus den Zeitungen entfernt
Gestern. Die Reportage über philippinische Guerilla-Kämpfer auf Seite 3 der Süddeutschen Zeitung. Interessant geschrieben, vierspaltig mit bewaffneten Kommunisten bebildert. Etwa 16 Maschinenpistolen sind zu erkennen, zwei davon deutlich. In der Ausgabe von Franz Prückl (Name geändert), Häftling in der Straubinger Justizvollzugsanstalt, klaffte genau hier ein fettes Loch. Ein JVA-Beamter hatte das Bild herausgeschnitten. Der Steuerhinterzieher und SZ-Abonnent Prückl - so die gute Absicht - solle durch das Foto nicht auf dumme Gedanken gebracht werden. Doch mit dem Loch wurden Prückl auch differenzierte Kopftuch-Gedanken des SZ-Leitartiklers auf Seite 4, die aktuelle Karikatur und ein Kommentar über Kritik an der EU vorenthalten. Die Frage ist: Was schadet Prückls Resozialisierung mehr?
Per Post hatte Prückl schon tags zuvor über "Zensur" geschimpft, er sprach von der Beschädigung fremden Eigentums, präsentierte Beispiele. Vorne: Ein löchriges Bild mit (vormals bewaffneten) Soldaten in Saddam Husseins Versteck. Hinten: Das gleiche Loch - im Text über den Steuerkompromiss. Oder die Aussenpolitik-Seite. Vorne patroulliert ein (vormals bewaffneter) Soldat. Auf der Rückseite wird Prückl nie erfahren, welche Politiker bei den aktuellen Meinungsumfragen beliebter sind als Gerhard Schröder.
Und doch sind die Schnitte rechtens. "Einzelne Ausgaben oder Teile von Zeitungen oder Zeitschriften können dem Gefangenen vorenthalten werden, wenn sie das Ziel des Vollzuges oder die Sicherheit oder Ordnung der Anstalt erheblich gefährden würden", steht im Strafvollzugsgesetz, Paragraph 68. "Jede der 36 JVAs kann das nach ihren Vorstellungen handhaben", sagt das Justizministerium. Wilkin Wilke, Leiter der JVA in Straubing, verteidigt die "hoheitliche Aufgabe", Waffenbilder zu zerknüllen. Die Zeit, da sich Gefangene aus Langeweile Figuren aus Brot oder Seife geknetet hätten, seien vorbei. Heute könne jeder in den Anstaltswerkstätten Holz, Kunststoff und Metall zu allem Möglichen verarbeiten. "Wir haben die gefährlichsten Leute hier", sagt Wilke. "200 haben lebenslang. Mit einem guten Waffenimitat kann viel angerichtet werden." Nur Bedrohliches werde zensiert, Anzügliches bleibe im Blatt. Erklärten sich die Häftlinge mit der Heraustrennung für nicht einverstanden, könne die Gefängnisleitung eine Anhalteverfügung erwirken, also jede Zeitung, in der Waffen abgebildet sind, dem Abonnenten vorenthalten. Bei der Strafvollstreckungskammer, dem OLG und dem Bundesverfassungsgericht dürfe der Häftling dann versuchen, die Zeitungen einzuklagen. Seine Chancen seien gering. Und Schwärzen der Bilder? Kopieren der Rückseiten? "Zu aufwändig", sagt JVA-Chef Wilke.
Um Herrn Prückl bei der Resozialisierung also wirklich zu helfen, müssten die Zeitungen weniger Waffen drucken. Ergo: Die Welt müsste friedlicher werden.
Warner Music Group represents everything that's wrong with humanity
Leider fast ein Jahr alt, aber zu schade, um es Ihnen vorzuenthalten, ist dieser TV-Programmhinweis aus der Saechsichen Zeitung, den ich neulich in meinem Notizheftchen wiederentdeckte:
witzig ist uebrigens so ein richtiges Fernseh-Humor-Wort. Ganz schlimm und um jeden Preis zu vermeiden sind auch Programme, die das Wort Comedy enthalten, siehe oben (im Uebrigen eine abstruse Veranstaltung von Pro Sieben ... Wie Hans Mentz einst bemerkte: "Humor darf nichts Gutes tun".)20.15 Witzig ist witzig - Die Comedy-Doku zum "Red Nose Day" Comedyshow. Exklusiv zum "Red Nose Day"-Auftakt oeffnen heute Deutschlands Top-Comedians ihren Giftschrank zu Gunsten notleidender Kinder.
I drove downtown, scanning the alleys until I saw a rail-thin Mexican kid standing by a dumpster wearing a St. Louis Rams jacket. The kid was wearing the jacket, not the dumpster.
- General Amnestie
- Abschnittsbevollmächtigter
- Beiträge: 373
- Registriert: 19. Okt 2002, 18:43
- Wohnort: Salisbury, Rhodesien
Presseschau damals
Als im Herbst 1899 die Antisemiten-Presse einmal mehr voll wahnsinniger Ritualmordanschuldigungen war, hatte Karl Kraus einen grandiosen Einfall.
"Aus dem 'Deutschen Volksblatt' vom Ostersonntag 1900:
»Vorgestern hat sich ein junger Mann, S.K.(!)*, ums Leben gebracht, indem er sich die Pulsadern öffnete und verblutete. Wie wir erfahren, ist er getaufter Jude und trat erst vor wenigen Wochen eigens zum Christenthume über. Es liegt offenbar ein Ritualselbstmord vor, worauf wir die Aufmerksamkeit der Staatsanwaltschaft lenken.«"
(Kraus, Karl, Die Fackel Nr. 21, Ende Oktober 1899, S. 22)
* Die Redakteure des Volksblattes hatten die Angewohnheit, hinter alle jüdischen Namen ein Ausrufezeichen zu setzen, wohl damit der Leser der Artikel leichter Freund und Feind auseinander halten konnte.
Als im Herbst 1899 die Antisemiten-Presse einmal mehr voll wahnsinniger Ritualmordanschuldigungen war, hatte Karl Kraus einen grandiosen Einfall.
"Aus dem 'Deutschen Volksblatt' vom Ostersonntag 1900:
»Vorgestern hat sich ein junger Mann, S.K.(!)*, ums Leben gebracht, indem er sich die Pulsadern öffnete und verblutete. Wie wir erfahren, ist er getaufter Jude und trat erst vor wenigen Wochen eigens zum Christenthume über. Es liegt offenbar ein Ritualselbstmord vor, worauf wir die Aufmerksamkeit der Staatsanwaltschaft lenken.«"
(Kraus, Karl, Die Fackel Nr. 21, Ende Oktober 1899, S. 22)
* Die Redakteure des Volksblattes hatten die Angewohnheit, hinter alle jüdischen Namen ein Ausrufezeichen zu setzen, wohl damit der Leser der Artikel leichter Freund und Feind auseinander halten konnte.
Warner Music Group represents everything that's wrong with humanity