der superarsch-faschismus-thread

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Pelzer
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Beitrag von Pelzer »

zu stoiber im sextest: natürlich könnte man jetzt argumentieren, daß auf die ewigen miezen auf den stern-, focus- usw-titeln, die sie, saftpresse, ja schon angesprochen haben, noch eins draufgesetzt werden mußte, zur kenntlichkeit entstellt und so, aber das war es nicht.
in echt gehört halt auf einen groben klotz ein grober keil, und mit karl kraus zu sprechen: zu hitler fällt mir nichts ein - und zu stoiber und koch halt auch nicht. alles, was man da machen kann, ist pubertär zu provozieren. ernst nehmen geht nicht.
die provokation war allerdings, dachten wir, die größtmögliche und ist nur deshalb nicht gerichtsanhängig geworden, weil politiker auf dem aufsteigenden ast grundsätzlich zu klug sind, um zu klagen. naja, vielleicht sind die konservativen auch nur intelligenter, ich weiß es nicht. die montage selbst fand ich übrigens hochgradig unästhetisch, es ist mir ein rätsel, wer sich sowas als plakat an die wand hängt.

(ps: kraus hat das, nur damit es kein geschrei gibt, 1933 oder wann gesagt, also vor auschwitz, krieg und so, als hitler selbst noch ein eher ästhetisches problem war)
Zuletzt geändert von Pelzer am 7. Dez 2002, 13:10, insgesamt 2-mal geändert.
bob
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Beitrag von bob »

... es gab, ich weiss nicht ob das hier was nützt, vor ein paar jahren im heft einen 2 - oder 3seitigen beitrag zum thema holocaust- mahnmal. schmitt und greser, glaube ich...
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Cherno Jobatey
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Beitrag von Cherno Jobatey »

Pelzer hat geschrieben:... mit karl kraus zu sprechen: zu hitler fällt mir nichts ein...
(kraus hat das, nur damit es kein geschrei gibt, 1933 oder wann gesagt, also vor auschwitz, krieg und so, als hitler selbst noch ein eher ästhetisches problem war)
Hitler war seit dem 30.1.1933 Reichskanzler.

Mit dem Satz <i>"Mir fällt zu Hitler nichts ein"</i> beginnt Karl Kraus' Buch <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/sto ... 9"><i>"Die dritte Walpurgisnacht"</i></a>. Kraus hat es 1933 geschrieben, aber erst 1934 - und da auch nur in Auszügen - veröffentlicht: als Heft 890 der <i>FACKEL</i> (mit dem Titel: <i>"Warum die Fackel nicht erscheint"</i>). In dieser gekürzten Fassung ist es 313 Seiten lang; auf 48 davon fällt laut <i>FACKEL</i>-Register der Name Hitler. Kraus hat <i>"Die dritte Walpurgisnacht"</i> deshalb nur in Auszügen veröffentlicht, weil er das Leben von Freunden in Deutschland nicht gefährden wollte. Das Buch handelt von nichts anderem als von Hitler und den Nazis (Näheres unter dem obigen Link).
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Pelzer
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Beitrag von Pelzer »

danke für die klugscheißerei, aber das widerspricht meinem posting ja nicht unbedingt, oder?
Hihi

Beitrag von Hihi »

Herr Jobatey wollte wohl nur drauf hinweisen, dass er seinen Henscheid auch immer brav gelesen hat. :wink:
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Cherno Jobatey
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Beitrag von Cherno Jobatey »

Pelzer hat geschrieben:danke für die klugscheißerei, aber das widerspricht meinem posting ja nicht unbedingt, oder?
Karl Kraus hat <i>uneigentlich</i> gesprochen, als er sagte: <i>"Mir fällt zu Hitler nichts ein"</i>. Sie, lieber Pelzer, wußten das nicht und haben eine Parallele gezogen dazu, daß dem Satiremagazin halt zu Stoiber und Koch nichts eingefallen ist (bzw. jedenfalls: nichts besseres als <i>"pubertär zu provozieren"</i>).

Darauf wollte ich hinweisen. Und Ihnen - doch, ja - insofern auch widersprechen.
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Pelzer
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Beitrag von Pelzer »

meine güte, ich habe doch genauso uneigentlich gesprochen, die parallele stimmt doch. sie halten mich für bescheuert genug zu denken, karl kraus wäre im wortsinne zu hitler nichts eingefallen?
Henscheid

Beitrag von Henscheid »

Herr Jobatey, hören Sie sofort auf mein geistiges Eigentum hier als das Ihre anzupreisen, andernfalls müßte ich Sie gerichtlich belangen oder aber wahlweise verhauen.
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Larifari
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Beitrag von Larifari »

Nur kurz zur Frage, welche Opfer wichtig sind und welche nicht:

Es ist schon richtig, ab und zu mal darauf hinzuweisen, daß es eben auch andere Opfer als die Juden gab. Es ist nicht so, daß zuviel über Juden geredet wird, sondern zuwenig über alle anderen. Beispielsweise waren die ersten Menschen im KZ die Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftler. Freilich sahen diese sich, wenn sie nicht gleichzeitig Juden oder andere "vernichtungswürdige" Personen waren, nicht direkt dem Vernichtungsapparat der Nazis konfrontiert, sind aber doch zu zehntausenden ermordet worden. Ich kann mir aber auch durchaus vorstellen, daß es Interesse daran gibt, die Opfer in der "Arbeiterbewegung" zu verleugnen, um das stille Interesse an deren Vernichtung, daß außerhalb der NSDAP weit genug verbreitet war, mit zu verleugnen. Insofern macht(e) es durchaus Sinn, nur an die Juden zu denken.
bob
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Beitrag von bob »

also, ich habe gegraben und ich denke, es gehört hierher :

es ist die sonnenfinsternisausgabe, von 1999 die nr. 8 . die seiten 34 und 35.

falls das überhaupt noch jemand hat.

ich für mein teil muss jetzt abgewischt werden.
:(
Gesprächstourist
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Beitrag von Gesprächstourist »

Sehr geehrter Herr Pelzer,

hier wird's (mal wieder) spannend.
Pelzer hat geschrieben:zu stoiber im sextest: natürlich könnte man jetzt argumentieren, daß auf die ewigen mietzen
Ich weiß, es gilt als unfein: Aber es schreibt sich "Miezen".

Und ich sage dies auch nur, weil doch gerade die SuperLupo, deren Geschäfte wir hier so vorbildlich wahrnehmen, ein ausgeprägtes Gespür für Orthographie aufweist. Und weil Miezen doch eine zentrale Stellung in unserer Gesell ... aber das gehört hier nicht hin.
Pelzer hat geschrieben:auf den stern-, focus- usw-titeln, die sie, saftpresse, ja schon angesprochen haben, noch eins draufgesetzt werden mußte, zur kenntlichkeit entstellt und so, aber das war es nicht.
Das glaube ich Ihnen, na ja, den letzten Teil des Satzes. Anderen würde ich das nicht glauben. Nehmen Sie es als Kompliment, vielleicht gibt es in Süddeutschland dafür ein paar Rabatte beim Weihnachtseinkauf.

Aber hier kommen wir zur Sache:
Pelzer hat geschrieben:in echt gehört halt auf einen groben klotz ein grober keil, ... alles, was man da machen kann, ist pubertär zu provozieren. ernst nehmen geht nicht.
Ich freue mich sehr, dass wir hier genau auf den Punkt gekommen sind, weswegen ich dieses Forum überhaupt besucht habe (und das ist ja das einzige, was zählt).

Der erste Teilsatz ist Ihr Statement, man kann das so oder so sehen, ich sehe es so.

Was das "Pubertäre" anbetrifft, so fehlt mir die Evidenz.

Fragen Sie mich jetzt nicht, was ich unter "pubertär" verstehe, es würde jeden Rahmen sprengen und nichts nützen. Die anderen Forumsteilnehmer sind gestresst genug.

Aber wieso "pubertär provozieren"? Liegt im Pubertären ein Wert an sich? Mag ja sein, dass das Pubertäre eine Art "Reinheit", "Unmittelbarkeit", ja, "Unverfälschtheit", "Originäres" in sich birgt, aber ich kann's nicht nachvollziehen, selbst unter diesem Aspekt.

"Ernst nehmen geht nicht" hatten Sie geschrieben, und das hingegen ist für mich die Initialzündung. Genau das trifft den Kern der Idiotie des Alltags. Und deswegen kaufe und lese und goutiere ich (zum großen Teil) die SuperLupo, weil den "Wichtigen" dieser Gesellschaft darin genau das widerfährt, was ihnen gebührt: die Verweigerung des Respekts wegen Respektlosigkeit gegenüber ihren Mitmenschen. Klingt ein wenig verblasen, ist es dann aber eben auch.

Es ist schlechterdings nicht möglich, das Niveau von "Politikern", "Künstlern", "Ökonomen", "Wissenschaftlern" oder ähnlichen Sparten (zumindest, was ihr öffentlihces Erscheinungsbild betrifft) zu unterbieten. Dementsprechend ist es für Satiriker unzumutbar, sich dieses Niveau als Messlatte für Kommentare, Parodien o.ä. anzueignen. Man kann und darf Schwachsinniges nicht ernst nehmen. Basta.

Ein Quatschkopf, der im Container und im gelben Mobil auf Stimmenfang ging, kann durch Satire nicht mehr "entlarvt" werden. Die Entlarvung selbst wird zur Langweilernummer. Ein schnauzbärtiges Arschgesicht, das Kanonen statt Butter fordert, ist ebenfalls nicht mehr satirefähig. Er gehört einfach nur als das dargestellt, was er eigentlich ist: eine dumme, lächerliche Nullnummer. Nicht böses Großartiges, einfach nur ein Kretin.

Nun aber mein Einwand: Die satirischen "Maßnahmen" haben sich m.E. an den Vorgaben/Vorlagen auszurichten. Es geht mir dabei um die Angemessenheit der Mittel.

Wenn Beate Uhse (jaja, ich weiß, sie ist mösetot) sich eine böse sexuelle Anspielung einfängt, so entspricht das ihrem Status als Sexualaktivistin. Sie dürfte sich darüber nicht beschweren. Wenn Stoiber sich eine vergleichbare "einhandelt", dann ist dies aber nur dann plausibel, wenn er vorher dementsprechende Reden geschwungen hätte oder in die Nähe dieser Thematik rückbar wäre. Hat bzw. ist er meines Wissens aber nicht. Somit bekommt das Ganze den Geruch von purer Effekthascherei. Satirische Leistung sehe ich hierbei keine.

Das Argument, mit "Ernsthaftigkeit" wäre dem nicht beizukommen, zieht hier nicht.
Pelzer hat geschrieben:die provokation war allerdings, dachten wir, die größtmögliche und ist nur deshalb nicht gerichtsanhängig geworden, weil politiker auf dem aufsteigenden ast grundsätzlich zu klug sind, um zu klagen.
Das enttäuscht mich. Die kreative "Leistung" durch die Hintertür durch Provokation und – sagen wir mal – kalkulierbares "Rechtsrisiko" zu deklarieren. Wobei Ihre Erklärung zur Kette medialer Wirkungsmechanismen sehr einleuchtend ist.

Nö, ich sage jetzt mal nicht, wofür ich Stoiber halte, aber für einen Sexualkrüppel halte ich ihn nicht. Aber genau so wurde er dargestellt.

Und es gäbe x andere Möglichkeiten, die ihn als das kennzeichnen könnten, was er ist. Das ist die Kunst der Satire.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr GT
Wer's nicht glaubt, wird selig
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Saftpresse
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Wohnort: Obstgarten

Beitrag von Saftpresse »

Gesprächstourist hat geschrieben:Die satirischen "Maßnahmen" haben sich m.E. an den Vorgaben/Vorlagen auszurichten. Es geht mir dabei um die Angemessenheit der Mittel.

Wenn Beate Uhse (jaja, ich weiß, sie ist mösetot) sich eine böse sexuelle Anspielung einfängt, so entspricht das ihrem Status als Sexualaktivistin. Sie dürfte sich darüber nicht beschweren. Wenn Stoiber sich eine vergleichbare "einhandelt", dann ist dies aber nur dann plausibel, wenn er vorher dementsprechende Reden geschwungen hätte oder in die Nähe dieser Thematik rückbar wäre. Hat bzw. ist er meines Wissens aber nicht. Somit bekommt das Ganze den Geruch von purer Effekthascherei. Satirische Leistung sehe ich hierbei keine.

Das Argument, mit "Ernsthaftigkeit" wäre dem nicht beizukommen, zieht hier nicht.
Gesprächstourist hat geschrieben: es gäbe x andere Möglichkeiten, die ihn als das kennzeichnen könnten, was er ist. Das ist die Kunst der Satire.
Das ist genau meine Meinung.
die sagenhafte Saftpresse...

...vermöbelt gerne Büttenredner.
Kujat, Einlogproblem

irgendwie

Beitrag von Kujat, Einlogproblem »

BildNein, nein, ich schaffs mich zu beherrschen. Die Saftpresse hatte recht, es ist fast unmöglich hier zu lesen und nicht auch noch zu antworten. Aber ich schaff es, es mir zu verkneifen, meinen Senf hier auch noch zur Core-Thematik dazuzugeben.
Ich wollte nur schnell sagen, daß ich über das SexTest Bild wirklich lachen mußte. Und zwar weil ich mir das einfach bildlich vorstellen mußte wie diese Arschkrampe die mir seit Wochen und Monaten Kopfdruck bereitete, und auch noch zum Rot/Grün-Wählen getrieben hat, von einem Maskierten geBudBanged wird.

Und irgendwie, finde ich, trifft das die Sache auch ganz gut: Dinge für die es einfach keine Worte mehr gibt, seien sie einfach zu behämmert, arschlöchig oder eben auch zu grauenhaft, mit Spot und Hohn zu begegnen, ist einfach eine gewählte Form der Auseinandersetzung mit solchen Dingen, und meiner Meinung nach nicht die schlechteste Wahl.

Als "geschmackloses" Beispiel könnte man auch die "Feldpost aus Stalingrad" nehmen, wenn man das manigfache Leiden ALLER Menschen bedenkt, die in den historische Vorgang "Rußlandfeldzug" envolviert waren. Oder ist es da dann wieder "erlaubt", zumindest über die Deutschen Soldaten zu lachen, weil sie das Instrument des identifizierten Bösen waren? Ich denke, dass die, ja auch ziemlich zutreffende, Darstellung der Wehrmachtler als Idioten die wirklich die Arschkarte gezogen haben, so manchen einen kompetenteren Hintergrund bei der Entscheidung "Soldat oder nicht" geben kann als irgendeine bierernste jawasauchimmer. Mit dem gleichen Bierernst wird auch in den Krieg gezogen, wenns um die "richtige" Sache geht.
Es kommt da doch auch wirklich auf Inhalt, Funktion und Haltung und nicht auf die Form an. Und die (Haltung) im Anblick der jeweiligen Zumutung zu orten ist doch einfach eine Sache der persönlichen Kultur. Da brauchts doch keinen Umgangsstyleguide.

Ein ratloses, bitters Lachen finde ich einen, oft auch für die Opfer, würdigeren Umgang mit der jeweiligen Thematik, als so manche Betroffenheitsselbstanwichserei mit eingebautem Recht zum Massregeln geistig Nahestehender.

Und die mörderischen Vorgänge rund um unser 1000 jähriges Reich zu einem extrordinären nonplusultra des Menschenverursachten Grauens zu stilisieren, halte ich auch für eine leichte Unverschämtheit gegenüber den zig Milliarden Opfern der uralten Tradition "der Mensch des Menschen Wolf". Und den NS-opfern gegenüber auch, impliziert ein solches Verhalten nicht vor allem das persönliche Anliegen, über alle Zweifel erhaben damit nichts zu tun zu haben zu wollen? Wir kommen da aber nicht sauber raus, nicht nur weil es von unseren Landsleuten sondern auch von unseren Artgenossen begangen wurde. Es ist so eine typisch deutsche (,protestantische?) herangehensweise, zu meinen, maximum Grauen ließe sich durch maximum Betroffenheit kompensieren, ein abgerissener Arm wächst nie nach. Ist es nicht ein wenig naiv, zu denken, man müßte das Grauen und die menschliche Dummheit und Grausamkeit nur in ihrere Erscheinungform mit Hakenkreuz und doofen Bärtchen tabuisieren, um das "Böse" zu bannen?

Scheiße, jetzt ists natürlich doch geschehen, und wahrscheinlich werde ich mich dafür auch noch tüchtig schämen. Da ich es immer noch nicht geschafft habe den Thread mal im ganzen durchzulesen, bitte ich um Entschuldigung, sollte ich Redundanzen produziert haben.
Aufrichtig "Respect" hier auch mal ans kleine z. Ich bewundere Ihre unerschrockene, paradigmatische Stringenz, falls sie verstehen was ich mit diesem Fremdwortgeblubber sagen will.
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Pelzer
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Beitrag von Pelzer »

ich weiß gar nicht, was sie haben, da steht doch miezen...

vielleicht ist ja das unangemessene das pubertäre, weil es eben so ohne jeden maßstab und "satirischen" ansatz daherkommt. aufklärungssatire? schnarch! man muß doch heute keinem mehr erklären, warum er nicht die union wählen soll, schon gar nicht dem durchschnittlichen SuperLupo-leser. diese form der satire ist m.e. auch mausetot. abgesehen davon findet sie ja noch oft genug statt, wenn z.b. supersatirisch entlarvt wird, daß haider ein rechter ist, weil sein bartschatten ihn als ex-hitlerbärtchenträger ausweist. als ob man das vorher noch nicht gewußt hätte! - aber ich will den sextesttitel auch nicht über gebühr verteidigen (ein aspekt, warum er damals gemacht wurde, das fällt mir gerade noch ein, waren außerdem die "tests", die zu der zeit in praktisch allen presseorganen zwanghaft durchgeführt wurden) - brillant ist was anderes, da sind wir uns schon einig.

feldpostkarten: auch hier wieder bitte beachten, daß der beitrag ein kommentar zur bild- / boulevard-kacke mit "100 jahre stalingrad, die schönsten feldpostkarten zum ausschneiden" war - kein kommentar zu den feldpostkarten an sich und schon gar nicht zu dem geschehen an der "ostfront".
bob
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Beitrag von bob »

...näh, die herren...

es ging hier doch nicht um geschmacksfragen ( ausgerechnet ! ) -
ist übrigends wirklich besser, man liest erst den ganzen strang- , sondern, eigentlich, um einfallslosigkeit.

bin schon wieder weg...
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